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Icon SozialassistentGemeinschaft, Gefühle und große Bühne

Die Klasse S24 begeistert mit einem Ostertheaterprojekt


Eine engagierte Lehrerin, eine klare Vision und eine Klasse voller Tatendrang: So begann ein Projekt, welches sich über rund 10 Monate Vorbereitung erstreckte und schließlich in vier Aufführungstagen vom 25.03. bis 28.03.2026 seinen Höhepunkt fand. Die Klasse S24 und ihre Lehrerin Frau Hempel verwandelten die Cafeteria der Schule in ein liebevoll gestaltetes Theater.

Ostertheater S24 Eindruck 1

Zu den Gästen zählten die Kita „Bärentatzen“ Torgau, die Kita „Piusstift“ Torgau, die Kita „4 Jahreszeiten“ Dommitzsch, die Vorschüler der „Kinderoase“ Beilrode, Bewohner des Wohnheims „Don Bosco“ Torgau sowie viele Lehrer, Schüler und deren Kinder.

Mit viel Engagement und Herzblut präsentierten die Schülerinnen und Schüler mit Frau Hempel die berührende Ostergeschichte des bekannten Rolf Zuckowski. Von seiner Hasengeschichte „Ich bin stark“ ließen sie sich inspirieren, doch damit nicht genug: Sie haben ihrer Ausbildung zum Sozialassistenten alle Ehre gemacht und eigene Elemente in das Geschehen eingebaut. Themen wie Streit und Versöhnung, Gefühle, Zusammenhalt sowie gesunde Ernährung wurden dabei kindgerecht und einfühlsam dargestellt.

Ein magischer Auftakt

Ein besonders eindrucksvoller Auftakt setzte gleich zu Beginn den Ton der Aufführung, als die Erzählerin auf die Bühne trat. Sie hatte etwas ganz Besonderes vor: die Zuschauer sanft und liebevoll durch das Stück zu begleiten. Dafür brauchte sie genau eine Sache – ihr großes braunes Buch, verziert mit dem Schullogo (Bär und Löwe).

Die Erzählerin mit dem großen Buch

Doch etwas stimmte nicht, denn das Buch war verschlossen. Den Schlüssel dafür hatte die Erzählerin in eine Box gelegt, aber durch ein wenig „Gedächtnisschwund“ vergessen, wo diese versteckt war. Gemeinsam mit den Kindern im Publikum wurde die Box im Bühnenbild gesucht. Als sie schließlich geöffnet wurde, bot sich ein magischer Moment: Zahlreiche Schmetterlinge und Konfetti flatterten heraus und sorgten für leuchtende Kinderaugen.

Szene aus dem Theaterstück

Was fehlt dem kleinen Häschen?

Als sich der Vorhang öffnete, sahen die Zuschauer ein krankes Hasenkind in seinem Bettchen, das weder hüpfen, essen noch trinken wollte. Die besorgte Hasenmutter rief die Hasenärztin, doch diese konnte keine körperliche Krankheit feststellen. Die ganze Hasenfamilie versuchte zu helfen: Der Hasenvater machte Späße, und die Geschwister brachten Süßigkeiten – was prompt zu einem Streit um die Lollis führte.

Die Hasenfamilie kümmert sich

Dabei gaben sie den Kindern eine wichtige Botschaft mit: Bei Streitigkeiten können Herzen unsichtbar verletzt werden, aber wenn man sich wieder versöhnt, heilen sie auch wieder. Und ganz nach dem Motto „Wer Süßes isst, muss auch Zähne putzen!“ griffen die Hasenkinder kurzerhand zu riesigen Zahnbürsten.

Erkenntnis, Mut und Vorfreude

Weder Zuspruch noch eine Möhre in Zuckertütengröße schienen zu helfen – bis ein riesiges Buch die Lösung brachte. Das Häschen war nicht körperlich krank, sondern sehr traurig, weil sein Großvater verstorben war und er nun keine Ostereier mehr mit ihm bemalt hatte. Doch die Erkenntnis, dass der Opa im Herzen weiterlebt, schenkte ihm neuen Mut!

Ostereier malen in der Werkstatt

Motiviert begann die Osterhasenwerkstatt zu arbeiten. Zusammen mit der Hasenoma wurden Eier getaucht, getunkt und bunt gestaltet. Am Ostersamstag hatte das Hasenkind schließlich wieder so viel Energie, dass es gemeinsam mit den Geschwistern die Eier für die Menschenkinder versteckte.

Das Osterfest ist gerettet

Ein voller Erfolg

Zum Abschluss gab es für jedes Kind eine Überraschungstüte, die durch zahlreiche Geld- und Sachspenden ermöglicht wurde – ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender! Nach dem Stück wartete eine Obstpause auf die Einrichtungen und am Samstag lud eine Fotoecke mit Bühnenrequisiten zu Erinnerungsfotos ein.

Die Rückmeldungen waren durchweg begeistert: Besonders gelobt wurden die gelungene Verbindung aus emotionaler Tiefe, Humor, pädagogischem Geschick und die sprachlich feinfühlige Führung durch das Stück.